IKK-Fusion live: Ab heute IKK gesund plus – Zusatzbeitrag 3,39 %

Zwei Versichertenkarten und IKK-gesund-plus-Karte über Schreiben mit Zusatzbeitrag 3,39 %

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Live-Tag: 3,39 % statt 4,35 % – nichts tun nötig.

IKK-Fusion live: Ab heute IKK gesund plus. Zusatzbeitrag für frühere IKK-BB-Versicherte sinkt auf 3,39 % – nichts tun nötig.

Heute, 1. Oktober 2026, ist der Live-Tag: Die Vereinigung von IKK gesund plus und IKK Brandenburg und Berlin tritt in Kraft. Der Name bleibt IKK gesund plus, rund 600.000 Versicherte gehören zur fusionierten Kasse. Der einheitliche Zusatzbeitrag liegt bei 3,39 Prozent – für frühere IKK-BB-Mitglieder eine spürbare Entlastung gegenüber 4,35 Prozent. Für dich als Versicherte:n oder Arbeitgeber:in in Berlin, Brandenburg und den weiteren Geschäftsstellengebieten gilt vor allem: Du musst in der Regel nichts tun. Mitgliedschaft, Versicherungsschutz und Ansprechpartner laufen weiter; Arbeitgebermeldungen sollen laut Kasseninfo automatisch umgestellt werden.

In 30 Sekunden

Zum 01.10.2026 ist die Fusion wirksam (BAS-Liste Vereinigungen). Name: IKK gesund plus. Versichertenzahl: ca. 425.000 + 211.000 ≈ 600.000 (Top-25). Zusatzbeitrag einheitlich 3,39 % (bisher IKK BB 4,35 %). Kein Wechselzwang. Karte und Geschäftsstellen bleiben zunächst; erste Verwaltungsratssitzung u. a. 02.10. zur Vorstandserweiterung geplant. Details und typische Fragen findest du im FAQ .

Was sich ab heute ändert – und was nicht

Mitgliedschaft: Kraft Gesetzes gehst du mit. Warst du bei der IKK Brandenburg und Berlin versichert, bist du jetzt Mitglied der IKK gesund plus. Du brauchst keinen Antrag und keinen neuen Vertrag.

Beitrag: Der Ziel-Zusatzbeitrag 3,39 % gilt für die fusionierte Kasse. Wer zuvor 4,35 % zahlte, spürt die Differenz im Monatsbeitrag – hälftig mit dem Arbeitgeber, bei freiwillig Versicherten oft vollständig. Ob und wann die Lohnabrechnung den neuen Satz zeigt, hängt von der Umstellung deines Arbeitgebers bzw. der Beitragsbescheide ab. Prüfe die nächsten Abrechnungen ruhig, aber ohne Panik.

Service und Standorte: Geschäftsstellen und Versicherungsschutz bleiben bestehen. Digitale Portale, Apps und Hotlines können schrittweise zusammengeführt werden – schau auf die Versicherteninfos der Kasse und halte Adresse sowie Bankverbindung aktuell.

Elektronische Gesundheitskarte: Oft folgt ein Kartentausch oder ein Daten-Update. Rechne mit Post und behalte deine alte Karte, bis die neue da ist – solange sie akzeptiert wird.

Warum der Live-Tag zählt

Frühere Beiträge hatten den Countdown; heute ist der Stichtag. Das Bundesamt für Soziale Sicherung listet die Vereinigung zum 1. Oktober 2026. Die Verwaltungsräte hatten im Juli einstimmig beschlossen. Für den Markt bedeutet das: eine frühe IKK-Konsolidierung mit klarem Beitragssignal – relevant für Vergleicher in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Bremen.

Für dich als Vergleichende:n bleibt das allgemeine GKV-Sonderkündigungsrecht bei Beitragssenkung anderer Kassen ein Thema – aber kein Zwang, heute zu wechseln. Ob ein Wechsel sinnvoll ist, hängt von Beitrag, Service und Satzungsleistungen ab, nicht nur von der Überschrift „Fusion“. Einen Überblick zu Zusatzbeiträgen findest du unter .

Was Arbeitgeber und freiwillig Versicherte beachten

Arbeitgeber: Kassendaten und Betriebsnummern in der Lohnsoftware prüfen; Meldungen sollen laut Kasseninfo automatisch laufen – trotzdem die ersten Beitragsnachweise nach dem Stichtag gegenlesen. Gerade in Berlin und Brandenburg sitzen viele Lohnstellen, die parallel andere Kassenwechsel und Jahreswechsel-Themen stemmen – der frühe Oktober-Stichtag verdient einen eigenen Check.

Freiwillig Versicherte und Selbständige: Beitragsbescheide und Lastschriften nach dem 1. Oktober besonders sorgfältig prüfen. Bei Abweichungen die Kasse mit Mitgliedsnummer kontaktieren. Wenn du Familienversicherung oder Wahltarife nutzt, lohnt ein kurzer Blick in die Satzung der fusionierten Kasse: Gesetzliche Leistungen bleiben gleich, Satzungsleistungen können sich mittelfristig angleichen.

Was die Beitragssenkung grob bedeutet

Die Differenz von 4,35 auf 3,39 Prozent ist fast ein Prozentpunkt. Bei einem Bruttogehalt von 3.000 Euro entspricht ein Prozentpunkt Zusatzbeitrag grob 30 Euro im Monat – hälftig getragen also etwa 15 Euro für dich und 15 Euro für den Arbeitgeber. Die tatsächliche Entlastung hängt von Bemessungsgrenze, Status (pflichtig/freiwillig) und dem exakten Abrechnungsmonat ab. Nimm die Zahl als Orientierung, nicht als Garantie für den Centbetrag auf der nächsten Lohnabrechnung.

Für bisherige Mitglieder der IKK gesund plus hängt der Effekt davon ab, welchen Zusatzbeitrag sie zuvor gezahlt haben. Unabhängig davon ist 3,39 % ein klares Wettbewerbssignal in der Region – und ein guter Anlass, Beitrag und Service bewusst zu prüfen, ohne in Wechselfieber zu verfallen.

Markt und nächste Schritte der Kasse

Die fusionierte Kasse gehört zu den größeren IKK-Playern (Top-25 nach Versichertenzahl). Berichte nennen eine erste Verwaltungsratssitzung unter anderem am 2. Oktober zur Vorstandserweiterung. Für dich ändert das wenig am Alltag – es zeigt aber, dass die Integration jetzt operativ läuft: Vorstände, Prozesse, möglicherweise schrittweise App- und Portal-Zusammenführung.

Dienstleister und Vertragspartner der bisherigen IKK BB sollten Vertragsüberleitungen und Ansprechpartner prüfen. Als Versicherte:r reicht in der Regel die Versichertenkommunikation der Kasse; speichere wichtige Schreiben digital oder analog ab.

Was du tun kannst

  1. Nichts erzwingen. Mitgliedschaft läuft automatisch – kein Formular nötig.
  2. Lohnabrechnung und Lastschrift prüfen. Ab Oktober den Satz 3,39 % erwarten; bei Abweichung nachfragen.
  3. Post und Online-Zugang im Blick behalten. Adresse aktuell halten; App-/Portal-Login testen.
  4. Karte aufbewahren. Alte eGK behalten, bis die neue oder das Update da ist.
  5. Laufende Anträge nicht stoppen. Genehmigungen, Therapien und Reha laufen in der Regel weiter.
  6. Vergleichen ohne Hektik. Beitrag und Service einordnen – FAQ und helfen.

Kurz gesagt

Die IKK-Fusion ist live: Name IKK gesund plus, ~600.000 Versicherte, Zusatzbeitrag 3,39 % statt 4,35 % für frühere IKK-BB-Mitglieder. Du musst nichts beantragen – prüfe Abrechnung und Post, behalte die Karte, und entscheide über einen Wechsel erst mit ruhigem Kopf.

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